Erstellt am 18. September 2015, 19:51

von APA/Red

Abwarten für Einsatzkräfte in Heiligenkreuz. Bei Heiligenkreuz im Südburgenland bereiteten sich am Freitagabend die Einsatzkräfte auf das Eintreffen jener Flüchtlinge vor, die von Kroatien zur ungarischen Grenze gebracht und von dort aus Medienberichten zufolge in Richtung Österreich weitergeschickt worden waren.

 |  NOEN, Nina Decker
Es gebe diverse Medienberichte über 21 Busse, die von der kroatisch- ungarischen Grenze Richtung österreichische Grenze unterwegs seien - mit verschiedenen Angaben betreffend eine Aufteilung in zwei Registrierungslager. "Wir sind da vorbereitet, wir sehen der Situation ins Auge, wenn sie eintrifft", sagte Marban.

Das Rote Kreuz sei an Ort und Stelle, auch Bundesheer-Zelte seien aufgestellt, in denen man Flüchtlinge unterbringen könne. Er gehe aber davon aus, dass man die Menschen "zeitnah" mit Bussen - diese stünden voraussichtlich in ausreichender Zahl und Menge zur Verfügung - an andere Orte in Österreich bringen könne.

Auch Bundesheer ist vor Ort

In der Nacht auf Freitag habe man rund 580 Personen, die angekommen seien, mit Bussen teilweise nach Wien und nach Graz gebracht, berichtete Marban. Falls die nun erwarteten Flüchtlinge in Ungarn noch in Registrierungslager transportiert und dort auch registriert würden, dann werde es noch etwas dauern: "Dann werden sie irgendwann um Mitternacht oder später die Grenze erreichen."

"Wir sind den ganzen Tag vor Ort, auch das Bundesheer ist vor Ort, es sind die nötigen Vorbereitungen im Gang", schilderte der Polizeisprecher. Mit Tretgittern habe man ähnlich wie schon in Nickelsdorf eine Art Straße eingerichtet, "damit es zu keinen Drängeleien kommt beim Besteigen der Busse", erläuterte Marban. Diese Form des Crowd Management habe sich in Nickelsdorf sehr bewährt.