Erstellt am 16. März 2016, 05:54

von Carina Ganster

Bescheid ist da: S7 vor Baustart. Projekt ist umweltverträglich. Positiver UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost der S7 Fürstenfelder Schnellstraße.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Am Montag wurde der positive UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost der S7 ausgestellt (      und unten). Befürworter der umstrittenen Schnellstraße atmen auf, das Projekt ist umweltverträglich.

Der Baustart für die 14 Kilometer lange Straße könnte 2017 erfolgen. Spatenstich war bereits am 21. Mai des Vorjahres, zehn Tage vor der Landtagswahl.

„Schnellstraße ist für die Region sehr wichtig“

Das Bundesministerium für Verkehr gab nun mit der Erstellung eines positiven UVP-Bescheids „grünes Licht“ für den Bau des Abschnitts Ost der S7. Der Abschnitt Ost beginnt in Dobersdorf und führt knapp 14 Kilometer bis an die ungarische Grenze.

Beide Teile der S7, der Abschnitt West von Riegersdorf bis Dobersdorf und der nun ebenfalls umweltverträgliche Abschnitt Ost, sollen gemeinsam spätestens im Jahr 2022 fertiggestellt sein.

„Die Schnellstraße ist für die Region sehr wichtig, sie bringt Entlastung für die Bevölkerung und wird den Wirtschaftsstandort stärken“, bekräftigt ASFINAG-Vorstand Alois Schedl.

„Der positive UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost ist ein großer Erfolg für die Region und natürlich für den Wirtschaftsraum Südburgenland. Die schnelle Umsetzung der S7 bedeutet ein Mehr an Lebensqualität für die Anrainer, ein Mehr an Sicherheit für die Menschen und ein Mehr an Beschäftigung in der Region. Ein wichtiges Projekt wie die S7 braucht einen breiten Schulterschluss der Politik, der Gemeinden, der Menschen in der Region und der Wirtschaft“, zeigte sich Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl über den nun vorliegenden UVP-Bescheid erfreut.

Die ÖVP fordert jetzt eine schnelle Umsetzung. „Die Zeit der Ausreden ist vorbei, jetzt müssen Taten folgen“, heißt es von Pendlersprecher Bernhard Hirczy. Die Schnellstraße S7 soll 28 Kilometer lang sein, investiert werden etwa 620 Millionen Euro, wobei der Abschnitt West mit zwei großen Tunneln und 480 Millionen Euro den Großteil der Kosten ausmacht.

BVZ.at hatte berichtet: