Deutsch Kaltenbrunn

Erstellt am 26. Oktober 2016, 04:17

von Carina Fenz

Hafner geht – gibt es weibliche Nachfolge?. Erwin Hafner legt sein Bürgermeister Amt mit 1. Dezember zurück. Mit Andrea Reichl könnte erstmals eine Frau nachfolgen.

Abschied. Deutsch Kaltenbrunns Bürgermeister Erwin Hafner (re., hier mit Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker). Archivbild Ganster  |  NOEN

Bekommt der Bezirk Jennersdorf seine erste Frau als Bürgermeisterin oder wird es doch wieder ein Mann? Diese Frage beschäftigt derzeit die Gremien der SPÖ Deutsch Kaltenbrunn.

Bürgermeister Erwin Hafner hat sich nämlich nach 15 Jahren im Amt dafür entschieden, als Ortschef zurückzutreten und in den Ruhestand zu gehen, sowohl im Gemeindeamt als auch in seinem Beruf als Landwirt.

„Eine schöne, wenn auch nicht immer lustige Zeit“

„Ich bereue keinen einzigen Tag, den ich der Gemeinde als Bürgermeister dienen durfte. Die Bürgernähe und ständig zu wissen, dass man mitgestalten kann, ist schon etwas ganz Besonderes. Eine vielfältige Aufgabe und eine schöne, wenn auch nicht immer lustige Zeit“, zieht Hafner ein Resümee seiner Amtsperiode.

Als besondere Höhepunkte beschreibt Hafner den Bau des neuen Gemeindeamts, die Neueröffnung der Kinderkrippe und des Kindergartens. Für seinen Ruhestand hat sich der künftige Pensionist schon einiges vorgenommen. „Vor allem Reisen und Ausflüge machen. Die Wirtschaft und Waldarbeit werden zwar weniger, aber fallen nicht ganz flach“, erklärt der 63-Jährige.

Bis 1. Dezember wird Hafner das Amt des Bürgermeisters noch bekleiden, dann muss ein Nachfolger feststehen. Die Suche gestaltet sich aktuell ein wenig zäh. Geht es nach Bürgermeister Hafner, soll mit Andrea Reichl eine Frau seine Nachfolge antreten. Innerhalb der Fraktion gäbe es aber auch noch potenzielle Kandidaten, die Entscheidung bleibt also weiterhin offen. Reichl selbst will sich zurückhalten: „Der Gemeinderat wird entscheiden.“