Erstellt am 04. Mai 2016, 04:24

von Carina Ganster

Einspruch: S7-Gegner geben nicht auf. Gegner der umstrittenen S7 haben einen Einspruch gegen den im März erlassenen positiven UVP-Bescheid gemacht.

 |  NOEN, Bilderbox

Wie erwartet haben die Gegner der Fürstenfelder Schnellstraße S 7 einen Einspruch gegen den im März erlassenen positiven UVP-Bescheid für den S7-Ostteil (Dobersdorf bis Heiligenkreuz) erhoben. Darüber informierte Johann Raunikar, Sprecher der S7-Gegner, in einer Aussendung.

Damit ist das Verfahren – ebenso wie jenes zum Westteil (Riegersdorf bis Dobersdorf) – beim Bundesverwaltungsgericht anhängig.

„Da müssen alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden“

Die Gegner hatten den Einspruch bereits Mitte März angekündigt, als das Verkehrsministerium den positiven UVP-Bescheid für den Ostteil erlassen hatte. Damals wertete die Asfinag den Bescheid noch als „Meilenstein zur Umsetzung einer sicheren Verkehrsinfrastruktur“.

„Solange dies durch die verantwortlichen PolitikerInnen auf allen Ebenen verhindert wird, müssen von der Allianz gegen die S7 alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden, um das Interesse der Bürger an einer lebenswerten Region zwischen Riegersdorf und Heiligenkreuz zu bewahren. Zudem eröffnet das aufgrund der Beschwerde einzuleitende Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht den Bürgern die Möglichkeit, bis zur gerichtlichen Entscheidung ihre Einwände gegen das Vorhaben Fürstenfelder Schnellstraße S7 vorzubringen“, erklärt Johann Raunikar.

Beide Abschnitte der umstrittenen Schnellstraße S7 sollen spätestens im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Die Kosten des Westteils belaufen sich auf 480 Millionen Euro, der bautechnisch einfachere Ostteil kostet laut Asfinag rund 140 Millionen Euro.