Erstellt am 15. Mai 2013, 12:33

Erneut verletztes Pferd im Südburgenland. Im Südburgenland gibt es erneut einen Fall von möglicher Tierquälerei bei einem Pferd.

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Nachdem eine Stute im April im Bezirk Oberwart eine schwere Schnittverletzung erlitten hatte, hat sich nun ein ähnlicher Fall im Bezirk Jennersdorf ereignet. Ein Pferdebesitzer hat am Dienstag bei einer Stute eine blutende Wunde entdeckt und den Tierarzt verständigt. Dieser stellte eine zweite Verletzung fest und erstattete Anzeige, so die Landespolizeidirektion Burgenland heute, Mittwoch. Einen Zusammenhang der beiden Fälle sehe man derzeit nicht, so die Polizei.

Der Besitzer der Tiere bemerkte die Verletzung im Bereich der Hinterhand als er seine 14 Pferde zurück in den Stall bringen wollte. Der Tierarzt stellte kurz darauf auch eine zweite Verletzung im Genitalbereich des Pferdes fest.

Polizei und Besitzer suchten die Koppel nach scharfkantigen Gegenständen ab - jedoch ohne Erfolg. Die Exekutive bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. "Momentan ermitteln wir in alle Richtungen und fragen im Ort nach, ob jemand etwas bemerkt hat", so ein Polizist. Hinweise können an die Polizeiinspektion Jennersdorf (059 133 - 1210) gerichtet werden.

Jenes Pferd, bei dem im April in Deutsch Schützen ein zwölf bis 15 Zentimeter tiefer, waagrechter und dreiecksförmiger Schnitt im linken Brustbereich festgestellt worden war, musste notoperiert werden. Der Stute gehe es gut, so die Tierärztin auf Anfrage. Von der Polizei hieß es dazu: Die Ermittlungen laufen noch.