Erstellt am 29. Januar 2016, 05:28

von Carina Ganster

Es geht ums Geld. ÖVP-Bürgermeister befürchten bei der Verteilung von Bedarfszuweisungen benachteiligt behandelt zu werden.

Bürgermeister Bernd Strobl und Bürgermeister Andreas Grandits.  |  NOEN, zVg
Die beiden ÖVP-Bürgermeister Bernd Strobl (Ollersdorf) und Andreas Grandits (Stinatz) kritisieren die Verteilung der Bedarfszuweisungen, im Mittelpunkt des Geschehens steht Landeshauptmann Hans Niessl.

LH-Büro weist Vorwürfe zurück

Im zweiten Halbjahr des Vorjahres fielen diese Zuteilungen nämlich nicht im bisherigen Ausmaß für die beiden Orte aus. In Summe erhielt jede der Gemeinden um 30.000 Euro weniger Bedarfszuweisungsmitteln.

„Bisher war es Gepflogenheit, dass die Bedarfszuweisungsmittel an die Gemeinden nach deren Leistungen und Aktivitäten zugeteilt wurden. Bei der letzten Zuteilungsrate hatten wir den Eindruck, dass nicht die zum Wohle der Menschen geleisteten Projekte, sondern eher die Parteizugehörigkeit des Bürgermeisters ausschlaggebend war“, heißt es von den Ortschefs.

Im Büro des Landeshauptmannes weist man die Vorwürfe zurück und verweist auf einen Regierungsbeschluss vom Jänner 2015, wo der Verteilungsschlüssel klar definiert wurde. „Alle Gemeinden haben die Möglichkeit, wenn sie größere Projekte umsetzen, zusätzliche Mittel zu bekommen. Dazu muss man nur vorstellig werden, was beide Ortschefs nicht gemacht haben“, heißt es aus dem Büro von Niessl.