Erstellt am 22. Oktober 2014, 11:09

von Carina Ganster

Sendemast sorgt für heftige Kritik. Anrainer wehren sich gegen geplanten Sendemast der A1 Telekom. Bürgermeister beraumte Bauverhandlung ab.

 |  NOEN, BilderBox.com, Erwin Wodicka
In Hackerberg geht es derzeit im wahrsten Sinne des Wortes hoch her. Aktueller Grund der Aufregung ist ein von der A1 Telekom geplanter 36 Meter hoher Sendemast zur besseren Mobilfunk- und Internetversorgung. Der Sendemast soll hinter dem Musikerheim errichtet werden, rund 50 Meter entfernt von der Volksschule und einiger Einfamilienhäuser.

„Umfassende Information der Bevölkerung geplant“

Seitens der A1 Telekom wurde ein Ansuchen um Baubewilligung, betreffend der Errichtung einer Funkübertragungsstelle auf dem Grundstück gegenüber der Volksschule, eingebracht.

„Als Bürgermeister habe ich gemäß dem Baugesetz eine Bauverhandlung anzuberaumen. Direkt im Anschluss an diese war eine umfassende Information der Bevölkerung geplant, welche in eine Bürgerbefragung münden sollte. Diese wiederum sollte auch Bestandteil der Entscheidung über eine Baubewilligung sein“, schildert Bürgermeister Emil Grandits die Situation.

Verhandlung verschoben, Bürgerbefragung nächster Schritt

Nun wurde die von ihm anberaumte Bauverhandlung am 13. Oktober auf ungewisse Zeit verschoben, da die Bürgerproteste seitens der Anrainer zu groß waren.

„Wir als Gemeinde sind jetzt bemüht, restlos alle Fakten zu diesem Thema vorher aufzuklären. Dazu haben wir alle Informationen von der A1 Telekom angefordert. Diese werden in den nächsten Tagen gesammelt und der Bevölkerung weitergeleitet“, sagt Grandits.

Danach wird es in der Gemeinde Hackerberg eine Bürgerbefragung geben, „ohne deren Ergebnis keine weiteren Entscheidungen in diesem Punkt getroffen werden“, verspricht Ortschef Grandits.