Erstellt am 24. März 2016, 05:44

von NÖN Redaktion

Handeln ohne Grenze durch Vernetzung der Regionen. Der Naturpark Raab will gemeinsam mit Ungarn und Slowenien grenzüberschreitende Ziele verwirklichen.

Unter dem Motto »alte Freunde - junge Partner« besuchten die Bürgermeister und Bewohner Kollegen des Naturpark Raab Ungarn und Slowenien.  |  NOEN, BVZ
Unter dem Motto „alte Freunde - junge Partner“ besuchten die Bürgermeister und Bewohner des Naturpark Raab Kollegen und Projektpartner in Ungarn und Slowenien. Beim gemeinsamen Frühstück in Szentgotthárd wurden Projektinhalte für eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Vertretern aus Ungarn erörtert.

Der grenzübergreifende sanfte Tourismus mit all den Sehenswürdigkeiten ist der Schwerpunkt für diese Kooperation. „Dabei hat die Vernetzung der Tourismusbetriebe und der öffentlichen Institutionen einen hohen Stellenwert. Es soll sich eine ganzheitliche Vernetzung etablieren“, erklärt Naturpark-Geschäftsführer Karl Kahr.

„Bewusstseinsbildung für Kinder in der Region“

Die öffentliche Schnapsbrennerei in Csörötnek bietet viel an Sensorik und auch der Campingplatz entlang des Raabufers bietet den Wassertouristen viele Möglichkeiten. Beeindruckend war auch das Exkursionsziel Šalovci in Slowenien mit dem Erlebnisbauernhof. Dieses soziale Projekt setzt auf Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt.

Das Schloss Rakican, welches sich im Besitz der Stadt Murska Sobota befindet, beschäftigt sich mit der Ausbildung von Pferdewirten und ist ein touristischer Anziehungspunkt der Region.

„Geplant ist die Bewusstseinsbildung für Kinder in der Region und auf kommunaler Ebene auszubauen. Es muss ein stärkeres Vernetzen der Regionen geben“, erklärt Kahr.