Erstellt am 29. April 2015, 10:38

von Carina Ganster

Sanierung nach zwei Jahren gestartet. Bund, Land, Gemeinde und Hausbesitzer teilen sich Kosten in der Höhe von 170.000 Euro. Arbeiten dauern zwei Wochen.

Der gesamte Hang rutscht, mit dem Hang wandert auch der Hof der Familie Gibiser langsam talwärts. Am Gebäude sind bereits Risse sichtbar. Jetzt hat die rund 170.000 Euro teure Sanierung begonnen. Foto: Ganster  |  NOEN, Carina Ganster

Seit einem massiven Erdrutsch vor zwei Jahren ist das Haus der Familie Gibiser in Zahling in Gefahr – die BVZ hatte berichtet:



Nach langen Verhandlungen bezüglich der Finanzierung wurden die Bauarbeiten für die Sanierung in der vergangenen Woche endlich begonnen. In den kommenden zwei Wochen wird der Hang stabilisiert. Die gesamte Fläche, die ins Rutschen geraten ist, umfasst etwa zwei Hektar.

„Eine Sanierung war höchste Zeit“

„Pro Jahr sind das Gebäude und der Hang fünf bis acht Zentimeter gerutscht. Das heißt, das Gebäude, war und ist akut gefährdet. Eine Sanierung war höchste Zeit“, sagt Bürgermeister Josef Pfeiffer (ÖVP), der sich beim Lawinen- und Wildbachverbau für die Erledigung der Angelegenheiten herzlich bedankt.

Die Sanierungsarbeiten sind aufwendig. Der Hang muss entwässert werden, es werden Drainagen in einer Tiefe von vier bis sieben Metern angelegt, mit Stein aufgefüllt und das Wasser in einen Vorfluter abgeführt.

Die Gesamtsanierung kostet 170.000 Euro – 60 Prozent davon zahlt der Bund, 30 Prozent Land, fünf Prozent die Gemeinde und fünf Prozent sind Eigenanteil.