Erstellt am 16. September 2015, 06:12

von Carina Ganster

Region bleibt in Alarmbereitschaft. Verlagerung in den Süden: Rund 5.000 Menschen kamen am Montag bei Heiligenkreuz über die Grenze. Weitere Ankünfte werden erwartet.

 |  NOEN, Nina Decker
x  |  NOEN, Thomas Koch/shutterstock
In der Nacht auf Montag wurde der Grenzübergang Heiligenkreuz nach Nickelsdorf zur zweiten großen Drehscheibe für die aus Ungarn ankommenden Flüchtlinge.

Während sich der Zustrom in den Nachtstunden noch in Grenzen hielt, drohte die Lage am Montagvormittag zu eskalieren.

Polizei errichtete Absperrgitter

Bis zu 4.500 Flüchtlinge wurden gleichzeitig am Gelände des Businessparks von den Einsatzkräften und unzähligen Freiwilligen versorgt.

Die Polizei errichtete zwischenzeitlich Absperrgitter, um die Kontrolle über die Situation nicht zu verlieren. Trotzdem ließen sich viele nicht aufhalten und suchten den Weg durch die Ortschaften.

x  |  NOEN, Carina Ganster


Gegen 14 Uhr entspannte sich die Lage, die Flüchtlinge wurden mit Bussen vorwiegend nach Graz gebracht. Aber auch im Bezirk wurden Quartiere geschaffen, wie beispielsweise in den Pfarrheimen Jennersdorf und Rudersdorf.

Bis zu Redaktionsschluss trafen weiterhin Flüchtlinge ein. Der Ansturm dürfte sich aber im Vergleich zum Montag in Grenzen halten.

BVZ.at berichtet laufend zum Thema: