Erstellt am 14. September 2014, 09:46

von APA/Red

Hochwasserlage hat sich beruhigt. Überschwemmte Straßen sind nun wieder passierbar, die Pumpstation in Mogersdorf ist jedoch noch gefährdet. Feuerwehreinsätze gab es zudem auch im Nordburgenland.

 |  NOEN, Feuerwehren zVg/BVZ
Die Hochwassersituation im Bezirk Jennersdorf hat sich in der Nacht auf Sonntag deutlich gebessert, teilte das Landesfeuerfeuerwehrkommando Sonntagfrüh mit. Alle Straßen, die am Samstag noch unter Wasser standen, seien wieder passierbar. Neun Feuerwehren seien aber immer noch im Einsatz um die Pumpstation des Abwasserverbandes in Mogersdorf zu sichern und so das Kanalsystem in Gang zu halten.



Insgesamt waren seit Samstag rund 500 Feuerwehrleute aus dem Bezirk Jennersdorf im Hochwassereinsatz, zog Bezirksfeuerwehrkommandant Günther Bock eine Zwischenbilanz. Besonders betroffen waren der Bezirksvorort, wo der Grieselbach über die Ufer getreten war, und die Ortschaften Mogersdorf und Weichselbaum. Derzeit sehe es gut aus, so Bock Sonntagfrüh. Sollte der Regen wieder deutlich stärker werden, könnte sich die Lage aber erneut zuspitzen.

Auch das Nordburgenland betroffen

Über den vom Hochwasser verursachten Sachschaden konnten die Einsatzkräfte am Sonntag noch keine Angaben machen. Rasche Hilfe für die betroffenen Gemeinden sicherte Feuerwehr- und Katastrophenschutzreferent Franz Steindl (ÖVP) am Samstag in einer Aussendung zu.



In den nördlichen Bezirken des Burgenlandes kam es Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag ebenfalls zu wetterbedingten Feuerwehreinsätzen. Am stärksten betroffen war hier der Bezirk Neusiedl am See.