Erstellt am 19. August 2015, 13:33

von NÖN Redaktion

Bürgermeister Thomas ortet Rufschädigung. Jennersdorfs Bürgermeister Willi Thomas weist Anschuldigungen von FPÖ-Gemeinderat zurück.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Wie die BVZ in der vergangenen Ausgabe berichtete, wurde das ehemalige AMS-Gebäude – in das 40 Flüchtlinge einziehen sollten – von der Bundesimmobiliengesellschaft an einen „derzeit nicht namentlich bekannten Investor verkauft.“

BVZ.at hatte berichtet:



Ein Facebook-Posting von FPÖ-Gemeinderat Michael Kristan zum Verkauf des Gebäudes bringt Ortschef Willi Thomas nun in Rage.

Kristan behauptet in dem Posting, dass Thomas „40 Asylwerber unterbringen wollte, ohne das die Bürger und der Gemeinderat gefragt oder informiert wurden.“

Bürgermeister Thomas bezeichnet die Aussagen von Kristan als „völlig unseriös und falsch“ und ortet nun Rufschädigung. „Ich werde daher diese Aussagen auch von einem Rechtsanwalt prüfen lassen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten“, meint Thomas.

„Damit wird das Miteinander in der Stadt empfindlich gestört. Jetzt sollte sachliches Arbeiten im Vordergrund stehen“, fordert Thomas, der weiter meint: „Im Übrigen sind Landesparteiobmann Johann Tschürtz, im Bereich der Sicherheit, und Landesrat Norbert Darabos, im Bereich der Flüchtlingsbetreuung, für die Unterbringung von Asylwerbern zuständig: „Kristan müsste damit aus erster Hand wissen, dass seine Behauptungen haltlos sind.“