Erstellt am 26. Mai 2016, 03:14

von RED

Keine "nassen Füße" in Eisenhüttl und Limbach. Zwei Rückhaltebecken schützen die Bewohner von Eisenhüttl und Limbach nun umfassend vor Hochwasser.

Hochwasserschutz eröffnet. Margot Bösenhofer, Franz Hoanzl, Landesrätin Verena Dunst, Johann Richter und Josef Wagner.  |  NOEN, BVZ

Im Rahmen von zwei Festakten eröffnete Landesrätin Verena Dunst zwei Rückhaltebecken in Eisenhüttl und Limbach. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung umfassender Katastrophenvorsorge im Burgenland als Reaktion auf die Jahrhunderthochwasser von 2009 und 2013.

„Man kann hier von keinen kleinen Investitionen sprechen“, erklärte Landesrätin Dunst und verwies auf die Gesamtkosten der beiden Anlagen von rund 950.000 Euro. Die zwei Rückhaltebecken, die in Eisenhüttl und Limbach geschaffen wurden, schützen nun über 100 direkt betroffene Einwohner, 500 indirekt betroffene Bürger und auch 38 Gebäude.

„Früher hat man immer versucht, der Kraft des Wassers mit Beton zu begegnen. Mittlerweile hat man realisiert, dass man solche Schutzmaßnahmen nur im Einklang mit der Umwelt lösen kann. Das ist hier in hervorragender Form gelungen“, so Dunst.

Bürgermeister Franz Hoanzl bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten und stellte fest: „Neben den 45 Prozent von Bund und 40 Prozent vom Land ist es nicht selbstverständlich, dass auch die Gemeinde 15 Prozent der Kosten übernehmen kann. Ein großer Dank gilt allen Gemeindevertretern. Es war eine wichtige und unumgängliche Maßnahme zur Hochwassersicherung zum Schutze unserer Bewohner.“