Erstellt am 12. November 2014, 15:11

Feuerwehrhaus brannte aus. Wenn die Helfer hilflos zusehen müssen. Das Feuerwehrhaus in Königsdorf fiel Flammen zum Opfer. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Das erst im vergangenen Jahr eingeweihte Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr Königsdorf wurde bei dem Vollbrand komplett zerstört.  |  NOEN, zVg/FF
Am Montagnachmittag mussten die Kameraden der Feuerwehr Königsdorf zusehen, wie ihr Feuerwehrhaus den Flammen zum Opfer fiel.



Die Feuerwehren Jennersdorf, Rudersdorf, Dobersdorf, Eltendorf, Henndorf und Heiligenkreuz waren mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Schaden von mehreren hunderttausend Euro

Die Brandermittlungen werden seitens der Polizei durchgeführt. Personen kamen nicht zu Schaden. Um den Brand zu bekämpfen, mussten beide Garagentore aus dem Mauerwerk gerissen werden. Das im Vorjahr in Betrieb genommene Rüstlöschfahrzeug sowie das Mannschaftstransportfahrzeug wurden massiv von der Hitzeentwicklung beschädigt.

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„Auch der Gebäudeschaden ist enorm, vorwiegend durch die Hitze und die Rauchgasablagerungen“, erklärt Martin Hafner, Pressesprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos. Kurz nach 16 Uhr brachten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Der Schaden dürfte mehrere hunderttausend Euro betragen.

„Jetzt geht es darum, die Einsatzbereitschaft so rasch als möglich wieder herzustellen. Auch finanziell muss der Wehr und der Gemeinde geholfen werden“, sagt Abschnittskommandant Ewald Schnecker.

Im örtlichen Feuerwehrhaus ist es nach Mai 2008 bereits zum zweiten Mal zu einem Brand gekommen. Damals geriet ein Küchenblock in Flammen.

Update: Defektes Ladegerät Ursache

Ein defektes Ladegerät soll für das Feuer verantwortlich gewesen sein, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwoch mit. Hinweise auf Brandstiftung gab es nicht. Die Höhe des Sachschadens war am Mittwoch noch nicht bekannt, dürfte laut Feuerwehr aber "enorm" sein.

Der Brand war am Montag in der Fahrerkabine eines Rüstlöschfahrzeuges ausgebrochen. Dort sei ein strombetriebenes Ladegerät aufgestellt und die Ladekabel an die Batteriepole angeschlossen gewesen, hieß es von der Polizei.

BVZ.at hatte am Montag berichtet: