Erstellt am 27. Januar 2016, 04:03

von Daniel Fenz

Auflösung ist der falsche Weg. Daniel Fenz über die Existenzfrage des Volleyballvereines Oberschützen.

Der USV Wild Volleys Oberschützen besteht seit zweieinhalb Jahren. Obmann Florian Sedlacek – er ist Nachwuchskoordinator im Österreichischen Volleyballverband (ÖVV) – zittert nun um die sportliche Existenz seines Klubs (siehe

).

Die Sporthalle der Neuen Mittelschule verfügt nur über eine Höhe von fünfeinhalb Metern, ebenso der Turnsaal des Gymnasiums – nötig sind sieben. Doppelt bitter: Die Ausnahmeregelung des ÖVV für die Wild Volleys läuft aus und wird es im nächsten Jahr aller Voraussicht nach auch nicht mehr geben. Somit warten auf den Verein tendenziell unüberwindbare Probleme.

Einziger Ausweg könnte der Bau einer neuen Halle sein, auch die Renovierung der bestehenden Turnsäle wird nicht ausgeschlossen. Weder ein konkreter Zeitplan, noch die tatsächliche Umsetzbarkeit stehen derzeit aber im Raum. Ebenso ist nicht fix, dass danach die nötige Höhe erreicht werden könne.

Dass der Obmann angesichts dieser schwierigen Aussichten auch eine etwaige Vereinsauflösung anspricht, zeigt die prekäre Lage deutlich.

Was vorerst bleibt, ist die Hoffnung – im besten Fall auf eine optimierte Infrastruktur (das wäre für die sportliche Nachhaltigkeit in der Region ohnehin ein wichtiges Zeichen), aber zumindest auf eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung. Denn so ein jähes Ende hat sich der junge und ambitionierte Verein wirklich nicht verdient.