Erstellt am 03. Juni 2015, 09:07

von Daniel Fenz

Die Funktionäre sind gefordert. Daniel Fenz über den Tennis-Nachwuchs, der auch im Süden stagniert.

Die Tennis-Vereine kämpfen in den letzten Jahren vermehrt mit den Problemen, die auch andere Sparten kennen. So sucht man verzweifelt nach Nachwuchs, der gerne und aktiv Tennis spielt.

Die großen Zeiten, in denen Thomas Muster als Zugpferd voran ging, sind schon länger vorbei. Auch wenn in den letzten Jahren mit Jürgen Melzer oder zuletzt Dominic Thiem wieder einige „Helden“ auftauchten, bleibt Tennis auf breiter Basis ein Sorgenkind. Vor allem hierzulande im Südburgenland ist es um den Nachwuchs nicht wirklich gut bestellt.

Aktuell stellt einzig Zahling im Bezirk Jennersdorf in der U10-, U12- und U14-Meisterschaft ein Team, in der U14 ist Güssing dabei und in der U16 ist überhaupt niemand vertreten. Das ist schade, denn eine eigene Nachwuchs-Meisterschaft im Süden hätte ihren Reiz.

Der Verband wäre für so ein Vorhaben sicherlich offen und nicht abgeneigt. Einzig die Spieler fehlen. Wie bringt man Nachwuchskräfte zum Tennis? Schwierig, aber sicher nicht unmöglich, denn Tennis ist und bleibt neben Fußball die Nummer zwei, nur muss man die Kinder schon früh zu diesem wunderschönen Sport bringen. Da sind dann aber auch die Funktionäre gefragt. Ohne offensive Aktionen geht es nicht, und wenn Zugpferde fehlen, müssen eben andere vorangehen.