Erstellt am 08. Juni 2016, 05:10

von Patrick Bauer

Ein Abstieg mit einigen Vorteilen. Patrick Bauer über den Abstieg des UFC Jennersdorf, der mit Sicherheit kein Beinbruch ist.

Dieses Jahr in der BVZ Burgenlandliga ist verrückt. In der Aufstiegsfrage herrscht Unklarheit, dafür fiel am anderen Ende der Tabelle am vergangenen Wochenende eine Entscheidung: Der UFC Jennersdorf muss nach fünf Spielzeiten wieder in die 2. Liga Süd zurück.

Dabei wehrten sich Patrick Sinkovics und Kollegen lange nach Kräften, aber die Hinrunde war mit nur sieben Punkten ausschlaggebend für den Abstieg. Sorgen muss man sich um den Traditionsverein aber keine machen, denn dieser „eingeschworene Haufen“ bleibt zum Großteil beisammen. Einzig am Legionärssektor nimmt man (kleine) Korrekturen vor und vertraut weiter der eigenen Jugend, die sich eine Stufe tiefer vielleicht auch besser entwickeln wird.

Klar ist, dass der Jennersdorfer Weg – viele Nachwuchskicker mit langjährigen Kräften, die dem Verein treu zur Seite stehen, unterstützt von zwei oder drei Legionären – wieder nach oben führt. Vielleicht nicht im nächsten Jahr, möglicherweise auch nicht in drei Jahren, aber viel länger wird es nicht dauern, ehe der UFC wieder dort ist, wo er hingehört.

Extrazuckerl für die Fans: Mit St. Martin stieg ein Derbykonkurrent auf – und das Lafnitztal ist mit Kaltenbrunn, Rudersdorf oder Heiligenkreuz sowieso dicht gepackt. Das ist immer noch besser als eine Sonntagspartie in Wimpassing.