Erstellt am 23. Dezember 2015, 04:08

von Daniel Fenz

Karten werden wieder gemischt. Daniel Fenz über das Oberwarter Hallenturnier, Streit am Rande und neue Chancen.

Für Aufregung sorgte das Oberwarter Hallenturnier am Sonntag – auf und vor allem am Rande des Parketts. So bekundete Neubergs Obmann Martin Konrad seinen Unmut nach dem 2:2 im letzten Vorrundenspiel zwischen Gastgeber Oberwart und der U18 der Fußballakademie Burgenland, wodurch sein Klub auch das Semifinale verpasste.

Pikant war sie in der Tat, die Konstellation: Alle drei Klubs der Gruppe A remisierten – letztlich ließen der SVO und die AKA U18 aufgrund des jeweils um einen Treffer besseren Torverhältnisses (3:3) den SV Neuberg (2:2) hinter sich. Da wurde von Konrad die passive Spielweise kritisiert, als beide Mannschaften, das für den Aufstieg ausreichende 2:2 hielten. Die Folge war ein Wortgefecht mit Oberwarts Obmann Michael Leitgeb, das beide Klubbosse auch noch am Montag nicht kalt ließ.

Für die traditionell in der Halle besonders motivierten Neuberger gibt es beim eigenen Turnier oder in Stinatz noch die Möglichkeit zur Masters-Qualifikation. Im Normalfall sollte das auch gelingen – und zwar ohne auf andere Teams schauen zu müssen. Wenn sich die Neuberger benachteiligt fühlen, gibt es mit dem Lösen des Masters-Tickets jedenfalls ein probates Mittel zur Revanche. Am 9. Jänner werden die Karten schließlich wieder völlig neu gemischt.