Erstellt am 15. April 2015, 06:05

von Michael Pekovics

S7 und Bahn als letzte Hoffnung?. Michael Pekovics über dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen in der Region.

Verkehrswege sind Lebensadern für Regionen. Die Beweise dafür finden sich an den Autobahnabfahrten der Region: Das Gewerbegebiet Kemeten und die positive Bevölkerungsentwicklung von Gemeinden wie Neustift an der Lafnitz oder Grafenschachen sind untrennbar mit ihrer guten Erreichbarkeit verbunden. Trotzdem hat das Südburgenland Aufholbedarf – sowohl was den öffentlichen Verkehr, als auch die dazu gehörenden Verkehrswege betrifft: Die Ankündigung von Landeshauptmann Hans Niessl, dass der Spatenstich für die S7 noch im Mai erfolgen soll, wird nicht nur dem Businesspark Heiligenkreuz Aufwind verleihen, sondern der gesamten Region.

Schließlich weisen die drei südlichen Bezirke die höchste Arbeitslosigkeit im Land auf. Ein Hoffnungsmarkt könnte der Tourismus sein, dort werden oft neue Mitarbeiter gesucht. Damit sich die Zahlen aber weiter derart gut entwickeln, wird es notwendig sein, mehr Menschen in die Region zu bringen. Und das gelingt eben nicht nur durch Straßen, sondern auch durch die Bahn. Die bringt nämlich nicht nur Güter aus der Region weg, sondern würde auch Touristen heranschaffen.