Erstellt am 11. November 2015, 06:12

von Daniel Fenz

Konkurrenzkampf wird zur Pflicht. Daniel Fenz über den Kader des SV Oberwart, der nun breiter aufgestellt werden muss.

Sportlich lief es beim SV Oberwart zuletzt schlecht. Das belegen nicht nur die jüngsten Ergebnisse oder die zuletzt gezeigten Leistungen am Platz, sondern auch der aktuelle Tabellenrang 16. Die Rote Laterne hängt in der Bezirkshauptstadt – ein Zustand, der schnellstmöglich wieder geändert werden soll.

Ob das schon am Freitag gegen die Admira Juniors gelingt? Es darf zumindest bezweifelt werden, denn während sich die Psyche bei der Elf von Sandor Preisinger aufgrund des negativen Trends angeknackst zeigt, können die Jung-Profis mit breiter Brust ins Informstadion anreisen. Dabei wäre es so wichtig, mit einem Erfolgserlebnis das starke Jahr zu beschließen, in dem die Rückkehr in die Regionalliga Ost gelang und wo man zwischenzeitlich gar für Furore sorgte.

Klar ist, dass Verstärkungen kommen müssen, sonst wird das Gastspiel in der Ostliga kurz. Immer wieder betont Preisinger die fehlenden Alternativen auf der Bank – vielleicht zu oft, aber der Fachmann hat sicher recht. Konkurrenzkampf ist kaum möglich, sollte bei einem so großen Klub aber selbstverständlich sein.

Diese nötigen Hausaufgaben muss die Funktionärsriege bewältigen, denn eines ist gewiss: Oberwart ist immer noch ein gutes Sprungbrett für Kicker, die sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen.

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