Erstellt am 08. Juni 2016, 05:30

von Michael Pekovics

Mehrheit wird nicht einfach. Michael Pekovics über die drei verschiedenen Varianten zur Güssinger Einbahn-Bürgerbefragung.

Am 24. und 25. Juni fällt in Güssing eine wichtige Entscheidung für die Zukunft: Die Bürger können zwischen drei Varianten zur Einbahnregelung auf der Hauptstraße wählen. Bei den ersten beiden würde der Stein des Anstoßes, nämlich die Einbahn, bleiben – der Unterschied liegt in den Auswirkungen auf die Teichgasse.

Bei erster Variante würde diese eine Einbahn bleiben (ausgenommen Radfahrer und Einsatzfahrzeuge), bei zweiter zu einer Verbindung ins Zentrum ausgebaut. Da lässt sich leicht erraten, wie die dort ansässigen Anrainer abstimmen werden.

Die dritte Variante sieht eine Rückkehr zum Gegenverkehr vor – allerdings nur für Pkw. Lkw und Busse dürften weiter nur stadteinwärts fahren. Insgesamt gibt es in Güssing rund 3.000 Stimmberechtigte – rund 1.000 davon haben sich schon gegen eine Einbahn ausgesprochen.

Wie die Abstimmung ausgehen wird, lässt sich aber nur schwer abschätzen, weil sich bis Juni mehr Bürger an die Einbahn „gewöhnt“ haben werden. Dass das Ergebnis vielen trotzdem nicht passen wird, liegt in der Natur der Sache: Allen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Und das gilt vor allem bei Verkehrsfragen.