Erstellt am 22. April 2015, 08:39

von Daniel Fenz

Rehabilitation ist jetzt gefordert. Daniel Fenz über den SV Oberwart, der gegen den Tabellenletzten schwächelte.

Das BVZ Burgenlandliga-Spiel zwischen Tabellenführer Oberwart und Schlusslicht St. Georgen sollte eigentlich eine ganz klare Sache sein – dachten sich viele vor dem Anpfiff am Freitagabend im Informstadion. Doch sie wurden eines Besseren belehrt.

Die starken Regengüsse waren sicher nicht an der überraschende 0:1-Pleite schuld. Vielmehr nagte man daran, dass Spieler wie Abwehrchef Christoph Koch, Einser-Goalie Manfred Fiala oder Zvonimir Ziger fehlten. Dabei war Ersatztormann Dietmar Benkö noch einer der besten Oberwarter am Platz – der Gegentreffer kam eher glücklich zustande, ansonst vereitelte der Schlussmann die weiteren wenigen Chancen des Tabellenletzten.

So oder so: Die überraschende Niederlage schmerzt noch nicht akut, immerhin liegt die Mannschaft sechs Punkte vor Verfolger Horitschon. Noch dazu kann der SVO gegen den Vorletzten Marz auswärts gleich das jüngste 0:1 mit einem souveränen Erfolg schnell vergessen lassen und in die Kategorie „Ausrutscher“ verbannen.

Zudem steigt das mögliche „Endspiel“ um den Aufstieg in die Ostliga (wenn beide Klubs bis dahin ähnlich punkten) am 22. Mai daheim gegen Horitschon – ein weiterer Vorteil. Kurzum: Beim angepeilten Wiederaufstieg kann sich der SV Oberwart nach wie vor nur noch selbst schlagen.