Erstellt am 06. Januar 2016, 05:18

von Carina Ganster

Rettungsflieger sind unerlässlich. Carina Ganster über die Wichtigkeit der Flugrettung im Landessüden.

Der Rettungshubschrauber Christophorus 16 ist im vergangenen Jahr gut 15 Prozent mehr Einsätze geflogen als 2014. Das geht aus dem veröffentlichten Jahresbericht des ÖAMTC hervor. Danach hob der in Oberwart stationierte Helikopter exakt 933 Mal ab und flog somit die meisten Einsätze in den zehn Jahren seines Bestehens im Südburgenland.

Als Ergänzung zu den Helfern am Boden sind die Hubschrauber vor allem in unserem ländlichen Raum nicht mehr wegzudenken. Was bedeutet, dass das Burgenland vor mehr als 30 Jahren den richtigen Weg beschritten hat, indem es einen unbefristeten Vertrag mit dem ÖAMTC für Rettungsflüge unterzeichnet hat. Wegen der steigenden Einsatzzahl wird allerdings auch immer wieder Kritik laut, vor allem was die Fehl-Einsätze und die damit verbundenen Kosten für die Patienten anbelangt.

Ob der Helikopter aufsteigt, entscheidet letztendlich aber die zentrale Rettungsleitstelle. Ein Hubschrauber, der nämlich auf dem Boden steht, bringt kein Geld und einer, der zu einem Einsatz fliegt und ohne Patient wieder abrückt, kostet Geld. Aber jetzt einmal ganz ehrlich: Besser ein Mal zu oft aufsteigen, als ein Todesopfer riskieren.