Erstellt am 08. Juli 2015, 09:22

von Patrick Bauer

Starker Transfer, UFC Jennersdorf!. Patrick Bauer über die Verpflichtung von Peter Toth, die sich sehr positiv auswirken kann.

Ohne Peter Toth wäre der SC Pinkafeld in diesem Jahr abgestiegen. Eine gewagte These, die aber ihre Berechtigung hat. Der Innenverteidiger war beim Traditionsverein der Rettungsanker einer nicht immer sattelfest wirkenden Defensive. Die Gründe, den Vertrag nicht zu verlängern, klingen im Gegenzug durchaus plausibel.

Immer wieder versichert Trainer Thomas Pratl, diesen Transfer aus den eigenen Reihen nachbesetzen zu können. Dazu arbeitet der Coach unglaublich gerne mit jungen Spielern und Routinier Toth passt da nicht wirklich ins Konzept. Er wird den Pinkafeldern fehlen, so viel ist sicher – und da kommen die Jennersdorfer ins Spiel. Diese suchten über einen längeren Zeitraum einen Abwehrchef und fanden diesen nun mit Peter Toth.

Prinzipiell halten sich die Transfers von Mitja Ernisa (Spielertrainer in Minihof) und seinem Ersatzmann die Waage, aber es war für die Puntigam-Elf sehr schwer, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Der ist nun da und könnte sich positiv auf die Vorderleute auswirken, denn Toth kennt die Liga, weiß um die Stärken der Angreifer und auch die Spielweise ist ihm nicht fremd. Das wäre bei einem anderen Legionär auf der so sensiblen Innenverteidigerposition nicht gegeben gewesen. Alles richtig gemacht, Jennersdorf!