Erstellt am 25. Juni 2014, 09:33

von Patrick Bauer

Über eine Liebe, die enden kann. Patrick Bauer über die mehr als kurze Sommerpause, die man gar nicht mehr so nennen kann.

Wir alle lieben den Fußballsport. Bei angenehmen Temperaturen guten Spielern beim Kicken zuzusehen — es gibt (fast) nichts Schöneres. Dennoch macht(e) sich in den letzten Wochen eine gewisse Sättigung bemerkbar. Die vielen Spiele in den Klassen und Ligen zehren.

Leidtragende sind die Verantwortlichen, die rund um die Uhr für den Verein aktiv sein müssen. Natürlich machen sie es gern, aber irgendwann muss Schluss sein. In der letzten Woche endete die 2. Liga Süd: 34 Spiele, dazu einige Cup-Partien und etwaige Freundschaftskicks. Summa sumarum kommt man auf rund 50 Spiele – ein Wahnsinn für eine Liga, die nicht annähernd am Profitum rüttelt.

Und es geht sofort weiter. Pause? Gibt es nicht wirklich. Zwei Wochen Abstand sind das Höchste der Gefühle, dann muss man die Vorbereitung starten, da ein Mithalten sonst nicht möglich wäre. Die Familien kommen zu kurz und dazu sollte auch der Arbeitsalltag geregelt werden. Wie soll man das unter einen Hut bringen?

Auch, wenn die Ligen attraktiv wie nie sind, darf das nicht auf Kosten der Beteiligten gehen. Für die nächste Saison ist keine Änderung möglich, aber spätestens vor der Spielzeit 2015/16 muss darüber nachgedacht werden. Eine Kürzung des Spielplans ist zwingend notwendig, damit die Liebe nicht bald vergeht.