Heiligenkreuz

Erstellt am 10. August 2016, 05:05

von Carina Ganster

70-Millionen-Investment als Aufwind für Region. Die Landespolitik jubelt über Ausbau bei Lenzing. Standort Heiligenkreuz ist damit langfristig gesichert.

Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender Lenzing AG (m.) mit den Heiligenkreuz-Geschäftsführern Bernd Zauner und Dieter Eichinger.  |  BVZ

Wie BVZ.at bereits in der vergangenen Woche berichtete, investiert der Faserhersteller Lenzing 100 Millionen Euro, 70 davon in den Standort Heiligenkreuz. Durch die Investitionen in die zusätzlichen Produktionskapazitäten werden damit 25 weitere zu den bisher 215 bestehenden Arbeitsplätzen geschaffen.

Region wird mehrfach profitieren

Derzeit erzeugt Lenzing in Heiligenkreuz rund 60.000 Tonnen Fasern im Jahr. Durch die heute angekündigte Investition wird die Kapazität auf knapp 90.000 Jahrestonnen steigen. Durch die Investition in Heiligenkreuz wird der Standort in seinem 20-Jahr abgesichert und aufgewertet. Die 70 Millionen, die jetzt investiert werden, finanziert Lenzing ohne Förderungen.

Laut Geschäftsführer Bernd Zauner ist das die größte industrielle Investition in den vergangenen fünf Jahren im Burgenland. Darüber freut sich auch die burgenländische Landespolitik. „Beim Bau der neuen Anlage werden lokale Unternehmen aus der Bauwirtschaft sowie dem Gewerbe und dem Handwerk eingesetzt. Somit profitiert die Region von diesem Investment mehrfach“, meint Landeshauptmann Hans Niessl.

„Die weitsichtige Firmenstrategie der Lenzing-Gruppe schafft dringend benötigte Arbeitsplätze im Südburgenland und sichert den Standort langfristig ab. Unzählige Familien sowie Klein- und Mittelbetriebe der Region werden davon profitieren“, freut sich auch ÖVP-Bezirksparteiobmann Bernhard Hirczy.