Erstellt am 25. Mai 2016, 00:14

von Michael Pekovics

Oberwart plant zwei Einbahnstraßen. Aus Ambrosigasse und evangelischer Kirchengasse sollen Einbahnen werden. Heuer hat aber die Unterbausanierung Vorrang.

NOEN, Symbolbild
Der Verkehr in der Innenstadt ist nicht erst seit der aktuellen Sperre des Kreisverkehrs beim Einkaufszentrum eo ein Thema. Schon vor einigen Jahren wurden von Experten Vorschläge ausgearbeitet, wie der Verkehrsfluss in der Stadt künftig gelenkt werden kann.

Im Gespräch mit der BVZ kündigt Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) an, dass es derzeit Überlegungen gibt, sowohl aus der Evangelischen Kirchengasse (in Richtung Hauptstraße) als auch aus der Ambrosigasse (von der Hauptstraße zur Badgasse) Einbahnstraßen zu machen.

Seitens des Bezirkspolizeikommandos seien die Pläne schon gutgeheißen worden, so Rosner. Eine Umsetzung im heurigen Jahr sei aber nicht realistisch, denn: „Wir wollen zuerst Kanal- und Wassersystem in der Evangelischen Kirchengasse sanieren, da brauchen wir die Ambrosigasse als Ausweichmöglichkeit, wenn wir sperren müssen oder nur eine Spur befahrbar ist.“



Die Ausschreibung des Kanalprojekts ist so gut wie abgeschlossen, nach der Beauftragung wird mit dem Bestbieter ein Verkehrskonzept ausgearbeitet. Frühest möglicher Baustart ist übrigens erst nach Abschluss der Bauarbeiten am Kreisverkehr. Sollte es zu Einsprüchen beim rund zwei Millionen Euro teuren Projekt kommen, könnte sich der Baustart allerdings bis in den Herbst verschieben.

Nach dem Abschluss der Sanierung des Wasser- und Kanalsystems wäre dann die Umsetzung des bereits fertigen Straßenbauprojekts möglich. Und das sieht dann die Schaffung zweier Einbahnen vor – „in Absprache mit den Anrainern“, wie Rosner betont.