Erstellt am 19. August 2015, 05:57

von Carina Ganster

Schule wird einklassig. Zusammenlegung vom Tisch: Volksschule Ollersdorf will Vorschlag des Landesschulrates – Kooperation mit Hackerberg – nicht annehmen.

Bürgermeister Bernd Strobl: »Würde eine Zusammenlegung von Volksschulen begrüßen.«  |  NOEN, BVZ
Bereits Ende des vergangenen Schuljahres haben sich Elternvertreter der Volksschule mit der Bitte an den Landesschulrat gewandt, die Teilungszahl von 25 zu senken, da ansonsten die Volksschule ab dem kommenden Schuljahr nur mehr einklassig geführt wird.

„Eltern in Hackerberg haben nichts davon gewusst“

x  |  NOEN, BVZ
Sollte das nicht gehen, wollten die Eltern zusätzliche Lehrerressourcen, um den Anforderungen an die Lehrperson (gleichzeitiger Unterricht für 25 Schüler in vier Schulstufen) gerecht zu werden. Das Antwortschreiben des Landesschulrates hat in der vergangenen Woche für viel Wirbel gesorgt.

Landesschulratspräsident Heinz Zitz schlug den Eltern nämlich vor, eine Kooperation mit der Volksschule Hackerberg einzugehen. Dem Vorschlag nach hätten erste und zweite Schulstufe in Ollersdorf und dritte und vierte in Hackerberg unterrichtet werden sollen.

„Das Problem war aber, dass die Eltern in Hackerberg – deren Schule schon seit mehreren Jahren einklassig geführt wird – nichts davon gewusst haben“, erklärt Ollersdorfs Elternobfrau Sylvia Heschl (am Foto).

Heschl stellt klar: „Die Stimmung ist derzeit am Boden“

Vom Landesschulrat heißt es dazu: „Es handelte sich hier lediglich um einen Vorschlag, die Eltern müssten, sollten sie den Vorschlag annehmen, bis 24. August um sprengelfremden Schulbesuch ansuchen, dann könnte die Kooperation im September starten.“

Für Heschl steht allerdings fest: „Unter diesen Umständen wollen wir die Kooperation nicht. Die Stimmung ist derzeit am Boden. Das ist auch der Grund, warum ich mein Amt als Obfrau des Elternvereins zur Verfügung stelle.“