Erstellt am 16. April 2014, 09:34

Oper will mehr Geld. Intendant Werner fordert von Land und Esterházy 500.000 Euro für den Römersteinbruch. Jetzt fällt die Entscheidung.

"Ich habe auch viel für das Land getan." Opern-Intendant Wolfgang Werner im Römersteinbruch St. Margarethen.  |  NOEN, Hafner
Die intensiven Verhandlungen laufen bereits seit dem Vorjahr und biegen jetzt in die Zielgerade. Wie die BVZ berichtete, fordert Opernfestspiele-Intendant Wolfgang Werner 500.000 Euro an zusätzlichen Förderungen.

Gerüchte, wonach das Geld bei den Festspielen dringend benötigt würde, seien aber nicht wahr, so Werner. Im Gegenteil: Im Römersteinbruch St. Margarethen wird bereits ab Juni auf der Kinderbühne volles Programm gefahren; im Sommer inszeniert Hollywood-Regisseur Robert Dornhelm den Klassiker „Aida“. Bis dahin sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

Und laut Wolfgang Werner läuft alles nach Plan: Sowohl das Land als auch Steinbruch-Besitzer Esterházy hätten Unterstützung zugesagt. Dem Vernehmen nach sollen beide Seiten jeweils 250.000 Euro beisteuern. Unklar ist, ob sich Land und Esterházy einigen können – der langjährige Zwist ist damit um eine weitere Facette reicher.

„Die Zuschüsse stehen mir ja zu“, meint indes Wolfgang Werner, denn er habe in der Vergangenheit viel für das Land getan.

„Zusätzliche Mittel für Marketing und Technik“

Im Landhaus verweist man auf Anfrage der BVZ auf die bevorstehenden Gespräche mit dem Opern-Intendanten. An deren Ende könnte schließlich ein zusätzlicher Fördervertrag mit dem Land stehen.

Seitens der Esterházy Betriebe heißt es: „Esterházy hat eine finanzielle Unterstützung für zusätzliche Marketing-Maßnahmen sowie im Bereich Technik für die Produktion 2014 angeboten. Dies erfolgt mit dem Ziel, die nötigen technischen Voraussetzungen für eine hochwertige Produktion im Steinbruch sicherzustellen.“