Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:27

von NÖN Redaktion

Zwölf Tiere starben – Tierschützer warnen. In Rudersdorf ist ein Tierhasser am Werk, in nur zehn Tagen starben elf Katzen und ein Hund an den Vergiftungen.

Katzen vergiftet. Die Köder sollen im Bereich der Hintergasse liegen.  |  NOEN, zVg
Tierschützer warnen Katzen- und Hundebesitzer vor einem Tierhasser, der aktuell in der Gemeinde sein Unwesen treibt. Insgesamt elf Katzen und ein Hund sollen bereits vergiftet worden sein.

„Und das sind nur die Vorfälle von zehn Tagen, viele weitere Tiere werden noch vermisst“, schlägt das „Tierhilfe Dreiländereck Team“ Alarm. Schließlich seien nicht nur Tiere gefährdet, auch spielende Kinder könnten mit den Giftködern in Berührung kommen und sich dadurch Schaden zufügen.

Hintergrund der Vorfälle dürfte ein verlassener Hof in der Hintergasse sein, wo unkastrierte Katzen von den Besitzern einfach zurückgelassen wurden. Diese haben sich im Lauf der Zeit unkontrolliert vermehrt, wodurch eine große Population an Streunerkatzen entstanden ist.

Tierschützer sind dabei, Katzen zu kastrieren

Tierliebe Anrainer haben zwar Futterstellen für die Tiere eingerichtet, gelöst wird das Problem dadurch aber nicht. „Wir haben bereits damit begonnen, die Streunerkatzen mit Lebendfallen einzufangen, um sie kastrieren zu lassen“, heißt es von der „Tierhilfe Dreiländereck“.

16 Katzen wurden bereits fortpflanzungsunfähig gemacht, wegen der zwölf toten Tiere wurde Anzeige bei der Polizeiinspektion Königsdorf erstattet. Die Polizei und die „Tierhilfe Dreiländereck“ bitten um sachdienliche Hinweise.