Erstellt am 30. Dezember 2015, 04:08

von Carina Ganster

S7: Feuerwehren bereiten sich vor. Während die Asfinag die Rodungen entlang der Trasse fortsetzt, beginnen die Feuerwehren mit den Tunnelausbildungen.

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Nach dem Spatenstich am 21. Mai wurde es um die S7 wieder ruhig. Die Asfinag rechnet weiter mit einem positiven UVP-Bescheid im Frühjahr und will anschließend gleich mit dem Bau beginnen. Die gemeinsame Eröffnung beider Teile ist weiterhin für die Jahre 2020 bis 2021 geplant.

Vorbereitungslehrgang in Oberösterreich

Der Einspruch der Projektgegner gegen den UVP-Bescheid für den Westteil liegt nach wie vor beim Bundesverwaltungsgerichtshof, ein Urteil wird ebenfalls für das Frühjahr erwartet. Der positive Naturschutzbescheid für den Westteil sei unverändert aufrecht. Fortgesetzt werden auch die Rodungen entlang der 15 Kilometer langen Trasse des Westabschnitts, heißt es von der Asfinag.

Bereits mehr tut sich bei den Feuerwehren entlang der Schnellstraße. Um sich auf die Aufgabe entlang der S7 vorzubereiten, nahmen mehrere Feuerwehrmänner an einer Tunnelausbildung in der Schweiz teil. Als Vorbereitung für die Ausbildung in der Schweiz, war ein verpflichtender Vorbereitungslehrgang an der Landesfeuerwehrschule Oberösterreich zu absolvieren.

Bei diesem Vorbereitungslehrgang wurden theoretische Themen wie unterschiedliche Tunnellüftungen, Einsatztaktik, Schlauchmanagement, Absuchmethodiken und praktisches Arbeiten vermittelt.

Thomas Fröhlich, Florian Gamperl und Sven Karner vom Bezirksfeuerwehrkommando beschreiben die Tage in der Schweiz als sehr lehrreich. „Alle Übungsteilnehmer wurden an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Hauptsächlich wurde auf das Arbeiten der Einsatzleitung und die Kommunikation der Portale und der eingesetzten Gruppen geübt“, erklären die vier Feuerwehrmänner.