Jennersdorf

Erstellt am 17. November 2016, 05:47

von Carina Ganster

Kulturtourismus: „jOPERA“ das ganze Jahr. Ziel ist, eine Kulturtourismusdestination zwischen den Schlössern Tabor, Grad und Murska Sobota zu etablieren.

Landesrätin Verena Dunst, Intendant Dietmar Kerschbaum und Naturparkdirektorin Stanka Dešnik.  |  BVZ

Auf Schloss Tabor wurde das EU-geförderte Projekt „321 go - 3 Schlösser 2 Länder 1 Geschichte“ präsentiert. „Ziel ist eine Kulturtourismusdestination zwischen den Schlössern Tabor, Grad und Murska Sobota zu etablieren“, erklärt Dietmar Kerschbaum.

Die Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit der drei Schlösser Tabor, Grad und Murska Sobota und die Bewahrung des kulturellen Erbes ist die Basis, um gemeinsam eine Etablierung von nachhaltigen kulturtouristischen Produkten umsetzen zu können und so das Potenzial des Kulturerbes für die wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Entwicklung zu nutzen.

Projekt „321 go“: Erste Aktivitäten gesetzt

Durch die Erschließung des Kulturerbes soll es zur Schaffung einer nachhaltigen Kulturtourismusdestination kommen. Damit verbunden ist die Verbesserung des Angebots außerhalb der Hauptsaison im Sommer sowie die Gewinnung neuer Gästeschichten und die Verlängerung der Aufenthaltsdauer. Die Etablierung der drei Schlösser und der Projektregion als Kulturtourismusdestination soll innerhalb der nächsten drei Jahre durch fünf Hauptaktivitäten erreicht werden.

Dazu zählen die Aufarbeitung der Historie über die Projektregion und die Umsetzung einer historischen Ausstellung, die Umsetzung von Traditionsmärkten und Workshops in der Region, ein internationaler Fotowettbewerb mit anschließender Ausstellung, ein Filmworkshop, sowie bauliche Adaptionen in den Schlössern Grad und Murska Sobota für Veranstaltungen.

Im Rahmen des Projektes „321 go“ wurden bereits erste Aktivitäten umgesetzt. Die nächste Hauptaktivität ist der Advent auf Schloss Tabor am 10. und 11. Dezember sowie am 17. und 18. Dezember. „Das wird eine ganz besondere Vorweihnachtszeit auf Schloss Tabor“, blickt Dietmar Kerschbaum dem Dezember freudig entgegen.