Erstellt am 14. Mai 2014, 10:44

Schüler in Äthiopien. Jennersdorf | Fünf Schüler und drei Lehrkräfte des BORG Jennersdorf besuchten Schulpatenkinder und übergaben gesammelte Hilfsgüter.

Eine Delegation des BORG Jennersdorf besuchte Äthiopien. Die Schüler Anja Dax, Isabell Prassl, Verena Sampt, Michael Glantschnig, Thomas Forjan, Bettina Schulter, Wolfgang Franz und Direjtor Peter Pommer flogen in den Osterferien nach Addis Abeba und besuchten die Patenkinder der Schule. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Die Schulgemeinschaft des BORG und der Handelsschule unterstützt seit einigen Jahren drei Patenkinder in Äthiopien. Mittels Opferstock und Spendenaktionen werden monatlich mindestens 30 Euro pro Patenkind gesammelt. Durch diese finanzielle Unterstützung wird den Kindern die Möglichkeit geboten, eine Schule zu besuchen.

„Von Eindrücken überwältigt und tief berührt“

Die fünf Schüler Anja Dax, Isabell Prassl, Verena Sampt, Michael Glantschnig, Thomas Forjan, Lehrerin Bettina Schulter und Wolfgang Franz flogen, unter der Leitung von Direktor Peter Pommer, in den Osterferien nach Addis Abeba, um ihre Patenkinder zu besuchen. Die Schulgemeinschaft sammelte im Vorfeld in einer groß angelegten Spendenaktion Kleidung, Schuhe, Schreib- und Malutensilien und Bälle. Diese Hilfsgüter (18 Koffer) wurden von der Gruppe mitgenommen und den Kindern und einer Schule persönlich überreicht.

Im Mittelpunkt dieser Reise standen der Besuch der Patenkinder und der Besuch ihrer Schule. Die Reisegruppe verbrachte einen Tag mit den Kindern in ihrer Schule, spielte, sang und zeichnete mit ihnen. Zusätzlich fuhr die Gruppe auf den Hausberg von Addis Abeba, den Mount Entoto, wo man Frauen beim Holzsammeln und Holztragen half. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch von zwei Mutter Teresa Einrichtungen (Heim für behinderte Kinder und junge Mütter und Heim für HIV-Positive Kinder) und der Besuch eines Altenheims.

„Wir waren von den Eindrücken überwältigt und tief berührt. Trotz der Armut der Menschen trafen wir überall auf Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit. Man wird demütig und bescheiden, wenn man sieht, mit wie wenig Menschen einigermaßen glücklich und vor allem zufrieden sind“, resümierte Peter Pommer.