Erstellt am 20. August 2014, 11:56

Friedliche Lösung im Polizei-Zwist. Petitionsersteller gegen „Polizei Willkür“ handelten sich mit Polizeivertretern sanftere Kontrollmethoden aus.

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Wochenlang herrschte in der kleinen Gemeinde große Aufregung. Grund dafür waren zahlreiche Polizeikontrollen bei Autofahrern. 400 Unterschriften wurden gesammelt, letztendlich haben die Petitionsersteller einen Termin für ein Sicherheitsgespräch mit Vertretern des Innenministeriums und der Landespolizeidirektion erreicht.

„Verkehrskontrollen wird es weiterhin geben"

Dieses fand in der vergangenen Woche statt. „Wir haben Videosequenzen von Bürgern gezeigt, die von den Polizisten in den vergangenen Wochen regelrecht schikaniert worden sind, das hat die Sicherheitsvertreter skeptisch gemacht. Das Gespräch ist konstruktiv und sehr sachlich verlaufen, was uns sehr freut“, sagt Ernst Mayer.

Die Lösung scheint vielversprechend, zumindest für die Bürger: Franz Füzi, Leiter der Verkehrsabteilung, wird in Mitarbeitergesprächen die Einsatzkräfte auf die Themen soziale Kompetenz und sensiblen Umgang mit der Bevölkerung ansprechen. Zudem versicherten die Behördenvertreter, auch in Einvernehmen mit dem Büro von Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner, dass es die kritisierten Amtshandlungen in dieser Form nicht mehr geben wird.

„Verkehrskontrollen wird es weiterhin geben, diese sollten jedoch von sozialer Kompetenz getragen sein, insbesondere höflich im Ton und mit Augenmaß in der Sache selbst“, sagt Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil.