Erstellt am 02. Juli 2014, 09:45

von Carina Ganster

Handy als Reiseführer. Mehr als 150.000 Euro kostete das in Österreich einzigartige Tourismusprojekt „Audio & Videoguide Südburgenland“.

Präsentation im Landtechnikmuseum St. Michael. Museumschef Karl Ertler, Landesrat Helmut Bieler, Tourismusobmann Gilbert Lang, Tourismusgeschäftsführer Harald Popofsits und Bürgermeister Erich Siderits. Foto: Ganster  |  NOEN, Ganster
Wo befindet sich die älteste Burg des Burgenlandes? Warum war der Uhudler verboten? Wo steht die größte Porsche Sammlung des Südburgenlandes? Hätten Sie das gewusst? Nein? Mit dem neuen „Audio & Videoguide Südburgenland“ ist es ab sofort möglich, mehr als 100 Sehenswürdigkeiten des Südburgenlandes unabhängig von den Öffnungszeiten zu besuchen.

„Das Südburgenland hörbar und sichtbar zu machen“

Dazu braucht man nur ein Handy. Sämtliche Sehenswürdigkeiten sind in einem Folder angeführt. Jeder Sehenswürdigkeit ist ein „QR-Code“ zugeordnet. Alles, was der Gast tun muss, ist, diesen Code mit seinem Smartphone zu scannen. Ist der Code gescannt, wird man auf den „YouTube“ Kanal Südburgenland weitergeleitet.

Wer kein Smartphone hat, wählt die im Folder angegebene Telefonnummer und bekommt die Infos dann von einer Tonbandstimme vorgelesen. „Der neue Videoguide ermöglicht es, das Südburgenland hörbar und sichtbar zu machen“, sagt Landesrat Helmut Bieler. Projektträger war der Verein zur Förderung des Tourismus im Südburgenland. Finanziert wurde der „Audio & Videoguide“ mit EU-Mitteln.


Daten und Fakten

AUDIOBEITRÄGE

106 Audiobeiträge, die in sieben Themenschwerpunkte geordnet sind: Geschichte und Brauchtum, Kultur, Museen und Ausflugsziele, Kulinarik, Wein, Gesundheit und Freizeit und Natur.

VIDEOBEITRÄGE

42 Videobeiträge, die man aus vier Themenbereichen auswählen kann: Geschichte und Brauchtum, Technik und Natur, Burgen und Schlösser, Tourismus und Freizeit.

Alle Videos gibt es auch kostenlos auf dem „Südburgenland“-YouTube Channel unter www.youtube.com/suedburgenland .

Flyer mit den QR-Codes liegen in allen Tourismusbüros des Südburgenlandes auf.