Erstellt am 11. Februar 2015, 08:38

von Michael Pekovics

Wege nach Ungarn. 32 potenzielle Grenzquerungen wurden auf ihre Machbarkeit überprüft. Die Umsetzung hängt stark von den Gemeinden ab.

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Die im Jahr 2014 begonnene Machbarkeitsstudie über mögliche neue Grenzquerungen zwischen Österreich und Ungarn umfasst burgenlandweit 80 mögliche Projekte. Für die drei südlichen Bezirke wurden insgesamt 35 dieser Grenzwege untersucht (siehe unten).

Eberau ist auch mit im Boot

Das heißt natürlich nicht, dass alle möglichen Projekte auch umgesetzt werden, aber: „Wir werden Empfehlungen abgeben, welche neuen Grenzwege sinnvoll wären, vor allem auch im Hinblick auf die Verkehrsflüsse“, sagt Verkehrskoordinator Hannes Klein (siehe auch „Warum haben Sie…?“ in Ihrer dieswöchigen BVZ, Seite 17).

Weil es sich um grenzüberschreitende Projekte handelt, sind EU-Förderungen von bis zu 85 Prozent möglich. Der Rest muss von den Gemeinden finanziert werden, die natürlich ein gewichtiges Wort bei der Umsetzung haben. „Ohne sie geht gar nichts“, sagt Klein.

Mit im Boot ist auf alle Fälle Eberau, wie Ortschef Johann Weber sagt: „Die Probleme unserer ungarischen Nachbarn sind ähnlich den unseren. Gemeinsam, und dazu gehören auch Straßen, kann man vieles besser lösen.“


Mögliche neue Grenzwege nach Ungarn:

  • Oberdrosen - Felsöszölnök

  • Neumarkt/Raab (3)

  • Weichselbaum - Alsószölnök

  • Mogersdorf (2)

  • Dt. Minihof - Szentgottthárd

  • Heiligenkreuz (4)

  • Tschanigraben - Rábafüzes

  • Inzenhof - Rönök

  • Reinersdorf - Nemesmedves

  • Dt. Bieling (2)

  • Luising (3)

  • Heiligenbrunn - Pinkamindszent

  • Moschendorf (3)

  • Gaas/Kulm - Szentpéterfa

  • Eberau (2)

  • Bildein - Pornópáti

  • Dt. Schützen (3)

  • Eisenberg - Vaskeresztes

Zahl in Klammer - Anzahl Projekte