Erstellt am 01. April 2015, 05:30

von Carina Ganster

Wibag verkauft den halben Businesspark. Rund 300.000 Quadratmeter vom ungarischen Teil des Businessparks wurden an die Stadt Szentgotthard verkauft.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Europas erster grenzüberschreitender Wirtschaftspark ist Geschichte. Dass der im Jahr 1996 gegründete Businesspark von der Wibag verkauft wurde, bestätigt nun auch Franz Kast, Vorstandsdirektor der Wibag, gegenüber der BVZ. Die rund 300.000 Quadratmeter große Fläche auf ungarischer Seite wurde an Szentgotthard verkauft.

Baubeginn der S7 spielt große Rolle

Was auf der verkauften Fläche im ungarischen Szentgotthard entstehen soll, weiß die Wibag nicht. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ungarn haben uns keine andere Chance gelassen, als zu verkaufen. Der Staat Ungarn erschwert mit seinen Bedingungen Betriebsansiedelungen von ausländischen Betrieben. Ungarische Firmen haben aufgrund der schweren wirtschaftlichen Lage derzeit ohnehin keine Chance, Betriebe neu anzusiedeln beziehungsweise zu vergrößern“, erklärt Kast die Gründe.

Mit dem Verkauf des ungarischen Teils soll es im österreichischen Teil jetzt leichter werden, Betriebe anzusiedeln. „Da spielt natürlich auch der Baubeginn der S7 eine große Rolle. Es gibt aktuell einige Anfragen, konkret werden Projekte allerdings erst mit dem Baubeginn der Schnellstraße“, meint Kast.

Auf österreichischer Seite sind derzeit Flächen für rund zehn Firmen frei. Das wären Arbeitsplätze für bis zu 400 Mitarbeiter.