Erstellt am 16. Dezember 2015, 12:23

von Michael Kremser

1.000.000 Euro noch immer ausständig. Ein Mattersburger Großbetrieb kämpft derzeit immer noch um eine Rückzahlung – der letzte Weg führt zum Gericht.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Die Druckerei Wograndl, mit Ansiedelung in Mattersburg, lässt nicht locker und ist weiterhin auf der Suche nach einer Einigung mit der BKS Bank. Bereits im Vorjahr kam der Betrieb in Bezug auf einen Schweizer-Franken-Kredit ins Gespräch. Der Streitbetrag: Immerhin rund 1.000.000 Euro.

Das Großunternehmen wollte in der Folge das Gespräch mit der abhandelnden Bank (BKS) suchen, wurde allerdings immer wieder auf die bestehende Rechtslage verwiesen.

Keine Einigung zwischen Bank und Betrieb

Nun stand letztendlich eine Einigung in Sicht, jedoch wurde auch diese vom verantwortlichen Kreditinstitut abgewiesen. Demnach steht eine Gerichtsverhandlung dieser Woche, am 18. Dezember, im Haus – eine Forderung von knapp 1.000.000 Euro ist offen. Zur Vorgeschichte (die BVZ berichtete bereits): Die Druckerei Wograndl machte Verluste durch einen Schweizer Franken-Kredit und forderte finanzielle Entschädigung. Im Konkreten gehe es dabei um eine Empfehlung der BKS Bank aus dem Jahr 2012, einen Schweizer Franken Kredit durch eine Stopp-Loss-Vereinbarung abzusichern. Von Seiten des Kreditinstitutes wollte man aufgrund der bestehenden offenen Kausalität keine Stellungnahme diesbezüglich abgeben.