Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

15.309 Kinder beim SVM. VOLKSSCHULAKTION / Die kostenlose Aktion des SV Mattersburg feierte ihr zehnjähriges Bestehen. Seit April 2001 waren 15.309 Kinder und 2.390 Begleitpersonen dabei.

Jubel für den SVM. Auch die Volksschule aus Rohrbach wurde vom SV Mattersburg am Samstag eingeladen.  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Der 13. April 2001 ist ein Meilenstein in der Geschichte des SV Mattersburg. An diesem Tag beim 3:1-Heimsieg gegen Untersiebenbrunn wurde der erste Tag der Volksschulaktion des SVM veranstaltet. Seither wurden zu jedem Heimspiel Volksschulen aus dem Burgenland eingeladen, um den SVM-Kickern auf die Beine zu schauen.

Schüler aus allen Teilen  des Burgenlandes

Zirka zwei Stunden vor Spieltermin treffen die Kids in Mattersburg ein. Zum Teil haben sie dann schon eine zweistündige Autobusfahrt hinter sich, da auch aus dem entlegensten Teil des Burgenlandes angereist wird, um den SVM zu unterstützen. Danach wird mit dem Stadionrundgang, der eine halbe Stunde andauert, gestartet, dabei treffen die Kinder auch meist im Vereinshaus auf die Spieler. Anschließend geht’s zum Florianihof zum Essen, danach zurück zum Match. In der Halbzeit wird ein Erinnerungsfoto geschossen und nach dem Abpfiff dürfen die Fans auf das Spielfeld, um ein Autogramm ihrer Stars zu ergattern. Die Zahlen können sich sehen lassen: Seit April 2001 erlebten im Rahmen dieser Aktion 15.309 Kinder und 2.390 Begleitpersonen gratis den Fußball im Pappelstadion. Das sind insgesamt 17.699 Personen und somit jeder 16. Burgenländer.

Vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen Wacker Innsbruck waren zwölf Schulen mit je zwei Klassen beim Spiel - auch dieses Mal wurde die Aktion von Ines Pucher, die zu Beginn die Schüler begleitete und nun für die Planung zuständig ist, organisiert. „Die unverblümte Freude, die man bei den Kinder sieht, ist einfach unbeschreiblich“, so Ines Pucher. Der Initiator des Projekts ist SVM-Obmann Martin Pucher. „In den ersten Spielen nach dem Tribünenbau hatten wir einen Schnitt von rund 6.000 Besuchern. Ich wollte etwas Nachhaltiges schaffen. Meine Intention war, den burgenländischen Kindern den österreichischen Fußball näherzubringen.“

Zielgruppe Mädchen wurde  bewusst ausgewählt

Warum wurde die Zielgruppe Volksschulkinder und nicht Nachwuchsmannschaften ausgewählt? „Ich wollte bewusst nicht nur die Buben, sondern auch Mädchen für den Fußballsport begeistern. Wenn man die leuchtenden Kinderaugen sieht, so ist das für mich immer wieder eine Bestätigung, dass wir diese Aktion zu recht ins Leben gerufen haben“, so Pucher abschließend.