Erstellt am 30. März 2011, 00:00

163 Tonnen Streusplitt. WINTERDIENST / Vom 15. November bis 15. März wurden bei 1624 Einsatzstunden unter anderem 47 Tonnen Salz verteilt.

Während der Wintermonate wurde efrig Splitt gestreut. Mit der vor kurzem um 100.000 Euro angekauften Kehrmaschine wird jetzt gesäubert. Im Bild: Bauhofleiter Günter Dorner und SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon mit Markus Matzinger und Karl-Heinz Haider (v.l.).  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Der Schnee kommt (hoffentlich) erst wieder im kommenden Winter, auch für die Mattersburger Stadtgemeinde ist der Winterdienst vorüber. Vom 15. November bis 15. März wurden insgesamt 163,5 Tonnen Streusplit im Wert von 2215 Euro) sowie 47 Tonnen Salz um 7339 Euro auf Straßen und Gehwegen verteilt. Die 1624 Einsatzstunden der Mitarbeiter und Maschinen ergeben einen Wert von 66882 Euro.

Bauhofleiter Günter Dorner  erstellt den Dienstplan

Die Vorarbeiten starten bereits einige Wochen davor, wenn Bauhofleiter Günter Dorner den Dienstplan erstellt. „Da gilt es natürlich, etwas herumzutüftteln. Die Dienstzeiten müssen etwa mit den Urlauben koordiniert sein.“ 15 bis 18 Mitarbeiter sind während der Wintermonate im Einsatz, der Streifendienst ist täglich, ab vier Uhr morgens, im Einsatz und dreht seine Runden durch Mattersburg. „Auch wenn es nicht schneit, kann es vorkommen, dass es im Winter Glatteis gibt“, erläutert Dorner. Kommt es zu stärkerem Schneefall, tritt der Bereitschaftsdienst auf den Plan. „Spätestens ab halb fünf sind dann alle Fahrzeuge im Einsatz“, so Dorner. Rund vier Stunden nimmt dann eine Runde durch Mattersburg in Anspruch. Für die Räumarbeiten stehen sechs Fahrzeuge zur Verfügung. Ein großer und ein kleiner Lastwagen, zwei Traktoren, ein Rasenmäher, der zum Traktor umgebaut wurde, sowie ein „Rasant“ (ein Universalfahrzeug, das im Sommer zum Rasenmähen und im Winter für das Verstreuen von Salz und Splitt verwendet wird).

Es gibt keine vorgeschriebene Route. „Es gibt in Mattersburg neuralgische Punkte wie etwa die Pielhöhe, Wasser- oder Angergasse, wo man weiß, dass es dort leicht Eis gibt.“ Die Stadtgemeinde-Mitarbeiter befreien nicht nur mit den Fahrzeugen, auch mit „einfachen“ Geräten wie Handfräsen oder Schneeschaufeln die Straßen vom Schnee.