Erstellt am 21. September 2011, 00:00

525.000 Euro für neue Kabinen am Sportplatz. FERTIG GEPLANT / Nach Gemeinderatsbeschluss soll mit dem Neubau der Umkleidekabinen im November gestartet werde.

Zuversichtlich. Alfred Haider, Jürgen Landl, Ewald Moritz und Karl Pusitz (hinten v.l.) mit Bürgermeister Alfred Reismüller und Sportvereinsobmann Gabriel Landl (vorne v.l.). TSCHÜRTZ  |  NOEN
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ROHRBACH / Die desolaten Sportplatzkabinen des SV Rohrbach werden demnächst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Kosten belaufen sich auf 525.000 Euro.

Die Pläne für die neuen Sportplatzkabinen im Rohrbacher Gansbärenstadion wurden am Sonntag bei der Gemeindeversammlung präsentiert. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag werden die Pläne zur Abstimmung gebracht. Der Baustart ist im November geplant und die Fertigstellung soll bis Mai 2012 erfolgen. Die Finanzierung erfolgt zu 50 Prozent durch die Gemeinde, zu 25 Prozent durch den Sportverein und die restlichen 25 Prozent werden durch Förderungen über die Dorferneuerung akquiriert.

Auf zwei Etagen zu je 200 Quadratmetern wird neben den Umkleidekabinen auch ein öffentlich zugänglicher Wellnessbereich entstehen.

Dass der Verein neue Sportplatzkabinen benötigt, darüber sind sich die Rohrbacher einig. Kritik kam jedoch zum Thema Heizform. „Es wurde angeregt, anstelle einer Gasheizung lieber auf erneuerbare Energieformen wie eine Pelletsheizung zu setzten. Dieser Vorschlag wurde jedoch abgeschmettert“, so ÖVP-Gemeinderätin Carina Havlicek und sie fügt hinzu: „Das Projekt selbst ist sowohl sinnvoll als auch notwenig, jedoch stößt die Vorgehensart und -weise sauer auf. Es wurde fast niemand in die Planungsphase mit eingebunden und es gab auch zu wenig Transparenz. Für die Planung des Feuerwehrhauses wurde ein Ausschuss aller Parteien gegründet. Dies wurde beim aktuellen Bauprojekt nicht gemacht.“ SPÖ-Ortschef Alfred Reismüller argumentiert: „Wir haben uns bewusst für einen kleineren Kreis entschlossen, um uns vor dem Sperrfeuer derjenigen, die gegen das Projekt sind, zu schützen. Dies betraf jedoch nur die Planungsphase. Ab sofort wird in großer Transparenz gearbeitet. Für die Baubegleitung wird es auch einen Ausschuss geben.“ Zur Heizform meint Reismüller: „Die Gasheizung funktioniert mit solarunterstützter Wasseraufbereitung. Bei der Pelletsheizung gibt es ein Raumproblem. Zudem wird das Gebäude nicht das ganze Jahr über geheizt, deshalb werden die Heizkosten auch nicht zu sehr ins Gewicht fallen.“