Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

84.000 Quadratmeter Schutz vor Wasser. VERHANDLUNGEN ABGESCHLOSSEN / Das Rückhaltebecken ist nun auf Schiene. Ferstigstellung ist für Sommer 2012 geplant.

Weitläufiges Areal. Mattersburgs Bürgermeisterin Ingrid Salamon vor dem Gelände, auf dem das Rückhaltebecken gebaut wird. Mit 52 Grundeigentümern musste verhandelt werden.ZVG  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Am großräumigen Rückhaltebecken von Mattersburg wird seit mehreren Jahren „gebastelt“. Die Vorarbeiten sind so gut wie abgeschlossen, bei der Bezirkshauptmannschaft wurde vor kurzem der Antrag eingereicht. Das Rückhaltebecken wird am Stadtrand, am Areal zwischen der Landesstraße in Richtung Forchtenstein, der Schnellstraße und der Wulka, gebaut. Das Projekt ist nicht nur aufgrund seiner Größe ein sehr groß angelegtes Vorhaben. Mit 52 Grundstückseigentümern mussten Verhandlungen geführt werden. Mit 50 sind die Vereinbarungen nun abgeschlossen, mit zwei Eigentümern sind diese in Vorbereitung. Das Areal ist 84.000 Quadratmeter groß. 9.000 davon fallen auf den Damm, 15.000 auf die Nebenanlagen und 60.000 auf das eigentliche Becken.

Im Herbst 2011 soll der  Baustart erfolgen

Der Zeitplan steht nun. Läuft alles glatt, so finden im Frühjahr 2011 die behördlichen Verhandlungen statt, im Sommer will die Gemeinde in die Detailplanung gehen, im Spätsommer 2011 sollen die Ausschreibung und Vergabe erfolgen. Für Herbst 2011 ist der Baubeginn geplant, die Fertigstellung soll im Frühjahr oder Sommer 2012 erfolgen. „Bei den Unwettern letztes und vorletztes Jahr hat man gesehen, wie wichtig der Schutz vor Überschwemmungen ist. Nach langwierigen Verhandlungen ist unser Projekt nun auf Schiene“, zeigt sich SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon erfreut. Mattersburg ist Bestandteil eines groß angelegten Hochwasserschutzkonzeptes, das 2009 in die Wege geleitet wurde und dem Gemeinden aus den Bezirken Mattersburg und Eisenstadt angehören: Jene Orte, die sich entlang der Wulka befinden oder deren Einzugsbereich gehören.

Zwei neue Gemeinden  kamen dazu

Voraussetzung dafür sind Zutrittsbeschlüsse der involvierten Gemeinden. Als letzte der vorgesehenen Gemeinden aus dem Bezirk trat Marz im vorigen Jahr bei. Von jenen Ortschaften, die bei Projektstart dabei waren, fehlt nur noch in Zagersdorf der Gemeinderatsbeschluss. Neu hinzugekommen sind Müllendorf und Großhöflein.