Pöttsching , Bad Sauerbrunn

Erstellt am 16. November 2016, 05:55

von Judith Jandrinitsch

Abstimmung am Keltenberg: Vodicka befragt Volk. BIkuS-Gründer Johann Vodicka verliert die Geduld und will die in den Ortsteilen lebende Bevölkerung selber fragen.

BIKuS-Chef Johann Vodicka initiiert eine Bürgerbefragung. Foto: zVg  |  zVg

Die Unterschriftenliste ist so gut wie fertig.

Der Einleitungstext, um die Bewohner des Keltenbergs, der Zehentstraße, der Siglesserstraße und jene am Römersee ansässigen Bürgerinnen und Bürger zu befragen, ob sie weiterhin zu Pöttsching gehören wollen oder doch lieber zu Bad Sauerbrunn wechseln möchten, lautet folgendermaßen: „Über unsere Aktivitäten im Zusammenhang mit einer möglichen Hotterbereinigung haben wir laufend berichtet. Die bisherigen Gespräche haben keine oder nur geringe Fortschritte gebracht. Nun ist es an der Zeit, den verantwortlichen Politikern von Pöttsching und Bad Sauerbrunn einen Anstoß für konkrete Verhandlungen zu geben“.

„Meine Geduld ist erschöpft“

So beginnt die Einleitung, mit der Johann Vodicka zumindest von den Bewohnern der oben genannten Gebiete wissen will, wie sie zu einer Hotterbereinigung, also einer Gemeindegrenzziehung neu, stehen.

Seine Begründung dafür lautet: „Meine Geduld ist erschöpft. Wir reden jetzt schon jahrelang über dieses Thema. Die Bürgermeister beider Gemeinden halten sich bedeckt und kommunizieren nicht offen, wie die Chancen einer Hotterbereinigung stehen, obwohl eigentlich die Zahlen dazu längst auf dem Tisch liegen müssten. Ich erkenne auch nicht den politischen Willen, dass sich da irgendetwas bewegt“, erklärt Vodicka.

Die Befragung selbst möchte er in den nächsten beiden Wochen starten. Die betroffenen Bürger können ihre Antwort entweder per e-mail oder schriftlich bei Johann Vodicka deponieren. Die Befragung sollte bis 15. Dezember abgeschlossen sein. Vodicka meint: „Die Zeiten sind vorbei, wo eine Mehrheit einfach über eine Minderheit darüberfahren kann. Wir wissen uns auch zu wehren.“