Erstellt am 28. Dezember 2011, 00:00

Alter Billa als möglicher Standort für Florianiheim. ÜBERLEGUNGEN / Die ehemalige Billa-Filiale im Ortszentrum von Rohrbach wird als Standort für das neue Feuerwehrheim geprüft.

VON KATHARINA TSCHÜRTZ

ROHRBACH / Die Standortsuche für das neue Feuerwehrhaus in Rohrbach ist in vollem Gange. Die Gemeinde steht derzeit im Gespräch mit der Billa AG, die ein leer stehendes Gebäude im Ortszentrum besitzt.

„Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, durch die wir versuchen, die Standortfrage zu klären. Wir haben laufend Sitzungen mit der Gemeinde und bereits einige Plätze durchbesprochen. Das alte Billa-Gebäude ist dabei nur einer der möglichen Standorte. Dabei hat ein jeder seine Vor- und Nachteile“, erklärt Feuerwehrkommandant Hannes Schneeberger.

Die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach umfasst derzeit an die 75 Mitglieder. Das alte Gebäude ist bereits in die Jahre gekommen und bietet auch nicht mehr den nötigen Platz. Bereits unter dem Vorgänger von Hannes Schneeberger versuchte die Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit der Gemeinde Rohrbach einen Standort für das neue Heim zu finden.

Bereits im Februar 2009 wurden die Pläne für das neue Haus vorgelegt. Danach fiel die Entscheidung auf die Variante im Max-Gassl.

Bau 2009 beschlossen und  dann wieder abgesagt

Bei der Gemeinderatssitzung im Mai 2009 wurde der Bau des neuen Feuerwehrhauses zwar beschlossen, jedoch wegen Platzmangels wieder auf Eis gelegt. Mittlerweile gab es bei den Rohrbacher Florianis einen Führungswechsel. Nach dem Rücktritt von Arnold Gerdenitsch ist seit Jahresanfang Hannes Schneeberger als neuer Kommandant im Einsatz.

Der Standort „Max-Gassl“ wurde im März 2011 für die Neue Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft zur Errichtung neuer Wohnungen freigegeben.

„Die Verhandlungen mit der Billa AG laufen. Ein Architekt entwirft jedoch Skizzen für mehre Standorte“, so Rohrbachs SPÖ-Bürgeremeister Alfred Reismüller. Die alte Billa-Filiale steht seit dem Standortwechsel im September 2008 leer. Nun müssen sowohl die Verhandlungen mit der Billa AG als auch die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie abgewartet werden.

Mit der Entscheidung für den Standort auf dem Grundstück der alten Billa-Filiale hätte die Feuerwehr ein Heim im Ortsgebiet.