Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Amokfahrt: Alkolenker rammte Zivilstreife!. ÜBER ZWEI PROMILLE IM BLUT / Neudörfler mit Straßensperre nicht aufzuhalten, erst Frontal-Crash stoppte Wahnsinnsfahrt.

VON MATHIAS SCHRANZ

NEUDÖRFL / WR. NEUSTADT / Von Neunkirchen aus hatte der Neudörfler Wiener Neustadt angesteuert. Auf der B17, beim Kreisverkehr beim Schwarzwirt, mähte er zunächst ein Verkehrsschild nieder, was ihn auf die Fahndungsliste der Polizei setzte.

Sein Auto wurde nur wenige Minuten später in Wiener Neustadt gesichtet, der Fahrer konnte von der Polizei aber nicht zum Anhalten bewegt werden. Im Gegenteil: Der 48-Jährige ignorierte rote Ampeln und setzte seine Fahrt auf der Grazer Straße fort. Er fuhr schlussendlich auf eine Zivilstreife auf, die sich querstellte, um die Wahnsinnsfahrt des Neudörflers zu beenden.

Der Neudörfler rammte die Zivilstreife und konnte seine Amokfahrt fortsetzen – allerdings nur für wenige Sekunden. Denn kurz nachdem er auf die Ungargasse abgebogen war, knallte er frontal in ein entgegenkommendes Auto. Der unschuldig zum Handkuss gekommene Pkw-Lenker wurde dabei leicht verletzt, der Wahnsinnsfahrer wurde von der Polizei festgenommen. Neben diversen Verwaltungsstrafen wie Abbiegen ohne Blinken und Überfahren einer roten Ampel wird er sich vor Gericht wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und wegen eines Alko-Unfalls mit einem Verletzten verantworten müssen.