Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Anwalt eingeschaltet. KOMMT ES ZUR KLAGE? / Bügermeisterin will für die verschwundenen Gemeindezeitungen die Druckkosten ersetzt haben.

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VON HELGA OSTERMAYER

FORCHTENSTEIN / 1100 Gemeindezeitungen der Oster-Ausgabe kamen auf dem Postweg abhanden (die BVZ berichtete darüber).

Die Bürgermeisterin von Forchtenstein, Riki Reismüller, übergab die ärgerliche Angelegenheit über die verschwundenen Informationsblätter nun einem Rechtsanwalt. „Dieser hat schon, soviel ich weiß, mit der Rechtsabteilung der Postdirektion Kontakt aufgenommen“, so die Ortschefin. Reismüller will nun auf diesem Wege die der Gemeinde entstandenen Kosten von 2210 Euro einklagen, die für den erneuten Druck der 1100 verschwundenen Informations-Exemplare anfallen, denn die Post erklärte sich lediglich bereit für die entstandenen 190 Euro Portospesen aufzukommen.

„Die Rechtsabteilung prüft nun die Sachlage. Laut unserem Anwalt schaut es gut aus, dass wir wieder zu unserem Geld kommen“, so Riki Reismüller. „Ich muss mich in dieser Sache erst erkundigen“, war das Statement von Stefan Fuchs von der Pressestelle der Post.