Erstellt am 23. September 2015, 05:37

von Richard Vogler

Arena-Verkehr: Zwei Ampeln als Lösung. Eine eigene Abfahrt mit Ampel und Kreuzung statt Kreisverkehr, ebenso mit Ampel, wird in Mattersburg kommen. Baustart: Frühjahr 206.

Verkehrsbeeinträchtigungen. An der S4 bei der Arena gibt es immer wieder Kolonnen. Noch im kommenden Jahr will man mit den Umbauarbeiten fertig sein. Foto: Vogler  |  NOEN, Richard Vogler
Im Jahre 2009 wurde der zweite Abschnitt des Einkaufszentrums Arena eröffnet – bereits zu diesem Zeitpunkt hätten entsprechende Verkehrsmaßnahmen umgesetzt sein müssen. Sechs Jahre danach stehen diese nun fest.

„Verkehrsfrequenz machte Umplanung notwendig“

„Die hohe Verkehrsfrequenz beim Kreisverkehr S4/B50 machte eine Umplanung des Kreuzungsbereichs notwendig“, so Verkehrslandesrat Helmut Bieler in einer Presseaussendung. Die Änderungen im Detail: Es wird eine eigene Abfahrt von der S4 in die „Arena West“ (Höhe Waschanlage im ersten Arena-Abschnitt) mit Ampelregelung geben.

Von diesem Zubringer aus besteht auch die Möglichkeit, aus der „Arena West“ rauszufahren. Es ist also nicht mehr notwendig, den Umweg über den ersten Abschnitt zu nehmen. Weiters wird der bestehende Kreisverkehr in eine vierarmige Kreuzung – ebenfalls mit Ampelregelung – umgebaut.

Illedits sieht Sicherheit der Disco-Geher gefährdet

„Mit dieser Maßnahme werden die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit erhöht“, hält Bieler fest. SPÖ-Bezirksvorsitzender Christian Illedits: „Die derzeitige Verkehrssituation an der Kreuzung S4 und B50 gefährdet insbesondere die Sicherheit der jugendlichen Diskothekbesucher, die den Kreisverkehr nachts teilweise zu Fuß queren. Der Kreuzungsumbau und die Neuerschließung der Arena West senken dieses Gefahrenpotenzial drastisch und stellen eine absolute Notwendigkeit für den Bezirk Mattersburg dar.“

Die Umbauarbeiten werden im kommenden Frühjahr beginnen, laut Baudirektor Wolfgang Heckenast ist ein halbes Jahr dafür eingeplant. „Auf jeden Fall wollen wir nächstes Jahr fertig sein“.

Ursprünglich war eine Unterführung für die Fußgänger vom ersten in den zweiten Abschnitt geplant. „Diese Variante wurde verworfen. Bei Nacht und schlechtem Wetter wäre dies für die Fußgänger zu gefährlich gewesen“, erläutert Heckenast.

Ob es durch die Arbeiten zu Umleitungen kommen wird? „Das Projekt wurde an einen Verkehrsplaner vergeben, dies wird von ihm abgewickelt. Es wird natürlich versucht, den Verkehrsfluss so regional wie möglich zu gestalten“, erzählt Heckenast abschließend.