Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Aus dem Ärztezentrum werden nun Wohnungen. NEUE NUTZUNG / Im Gebäude gibt es keine Ärzte mehr, es sollen drei bis vier Wohnungen entstehen. Krankenkasse soll bleiben.

Innenräume werden umgebaut. SPÖ-Ortschefin Ingrid Salamon vor dem Ärztezentrum.ZVG  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Das Mattersburger Ärztezentrum galt einst als Errungenschaft im Burgenland. In absehbarer Zeit wird es jedoch der Vergangenheit angehören, im Gebäude wird die Pöttschinger Siedlungsgenossenschaft Wohnungen errichten.

Das Ärztezentrum wurde 1977 unter Bürgermeister Anton Wessely erbaut, die Zahl der Ärzte beschränkte sich auf lediglich drei. Dort ordinierten Zahnarzt Paul Török, Internist Khalid Bushnak, und Frauenarzt Mohamed Ahmad - Letzterer ging vor kurzem in Penison. „Die Zeiten haben sich geändert. Jene Ärzte, die sich in Mattersburg ansiedeln, richten sich ihre Praxen selber her“, berichtet SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon. Zunächst war angedacht, das Sonderpädagogische Zentrum im Gebäude unterzubringen. Das neue Gebäude wurde aber vorausblickend - in ein paar Jahren gibt es für Sonderschulen einen neuen Status - zur Neuen Mittelschule angebaut.

Parkplätze stehen den  Bewohnern zur Verfügung

Nach Gesprächen der Stadtgemeinde mit der Pöttschinger ist nun fix: In den Räumlichkeiten werden laut Ortschefin „drei bis vier Wohnungen entstehen. Aller Voraussicht nach wird die Grobaufteilung beibehalten, es werden keine Wände geschmissen.“ Die Parkplätze beim Ärztezentrum werden den Bewohnern zur Verfügung stehen. Zunächst war angedacht, das gesamte Gebäude zu nutzen - dort befindet sich die Gebietskrankenkasse. „Die Krankenkasse wird aller Voraussicht nach dort drinnen bleiben“, erläutert Salamon. Der Zeitplan ist folgender: Heuer beginnt die Planungsphase und in der zweiten Jahreshälfte oder nächstes Jahr wird der Startschuss für die Umbauarbeiten fallen.