Erstellt am 29. Juli 2015, 07:47

von Michael Kremser

Bäder profitierten vom Juli. Der heurige Juli war mitunter einer der heißesten seit Wetteraufzeichnungsbeginn – auch an Sonnenstunden mangelte es nicht. Die Bäder zählten zu den großen Gewinnern.

In den Freibädern, wie hier in Schattendorf konnte man sich gerade an den Wochenende dem Ansturm kaum erwehren.  |  NOEN, zVg

Der Sommer ist im Juli an seinen Höhepunkt angekommen – laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik heuer einem der heißesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und weit über dem durchschnittlichen Mittel. Zeit eine erste Bilanz in den Freibädern und Badeseen des Bezirkes zu ziehen. Diese wurden vor allem von Kindern, die die schulfreie Zeit genießen, regelrecht gestürmt.

Besucherandrang in Mattersburg

„Bei uns im Bad in Mattersburg merkt man einen viel größeren Besucherandrang als im vorigen Jahr. Das durchgehend schöne Wetter im Juli hat viele Besucher vor allem auch unter der Woche angelockt. Am Wochenende war das Bad natürlich voll, denn jeder wollte sich von der quälenden Hitze abkühlen. Wir haben eindeutig viel mehr Besucher als im letzten Jahr“, so Anni Haiden, die die Besucher beim Eingang des städtischen Freibads empfängt.

„Im Mai und im Juni war noch recht wenig los, da das Wetter nicht gepasst hat. Im Juli allerdings war 20 Prozent mehr los, als im letzten Jahr. Samstags und sonntags sind wir immer überfüllt, allerdings ist es bei unserem See so, dass, obwohl die Grenze erreicht wird, trotzdem genügend Platz für alle Gäste ist“, berichtet Neudörfls Bademeister Adil Banjanovic.

15 Prozent Steigerung in Bad Sauerbrunn

In Bad Sauerbrunner Schwimmbad waren ungefähr 15 Prozent mehr Menschen baden als im Juli vergangenen Jahres. „Am Wochenende ist die Frequenz am höchsten, allerdings kann es auch dazu kommen, dass unter der Woche viele Menschen hier sind. Vergangenen Donnerstag, wo es so heiß war, kamen viele Leute baden“, so Bademeister Rudolf Sargmeister. Auch in Schattendorf verzeichnete man ein Plus von rund 25 Prozent an Eintrittsgeldern, so eine Gemeindebedienstete.