Erstellt am 23. April 2014, 08:46

Bauern atmen auf. Erdbeeren / Die Erdbeerbauern befürchteten das Schlimmste durch den Kälteeinbruch der Vorwoche, doch die Schäden sind gering.

Durch den ungewöhnlich milden Winter und das warm beginnende Frühjahr konnten die Erdbeerbauern in Wiesen heuer schon früh mit der Bewirtschaftung der Felder beginnen. Doch die Wetterprognosen der Vorwoche ließen so manchen Landwirt erzittern.

„Als ich davon gehört habe, dass die Temperaturen in den Nächten den Nullpunkt erreichen werden, bekam ich es, so wie viele andere Bauern im Ort mit der Angst zu tun, denn die Pflanzen befinden sich gerade in einer empfindlichen Phase, wo Frost erheblichen Schaden anrichten kann“, berichtet Christoph Ramhofer, Erdbeerbauer aus Wiesen.

Mit durchschnittlicher Ernte gerechnet

Doch nun können sowohl Landwirte als auch Liebhaber der süßen roten Frucht wieder aufatmen. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, einzig ein Bauer hat auf einem Feld nahe des Keltenhofes mit gröberen Ernteeinbußen zu rechnen, das Ausmaß des Schadens ist jedoch noch nicht bekannt“, erzählt Ramhofer. Die zuständige Frostschutzversicherung des Landes wird erst mit 20. April wirksam. Ramhofer steht schon mit Landesrat Andreas Liegenfeld im Gespräch, die Wirksamkeit künftig früher anzusetzen.

Allgemein rechnet man in Wiesen heuer mit einer durchschnittlichen Ernte, allerdings werden die ersten Erdbeeren bereits zwei Wochen früher als in den Vorjahren reif sein.